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Vietnam Reisevorbereitung 2026: Alle wichtigen Infos auf einen Blick

Hier findest du die aktuellsten Informationen über Visum, Versicherungen, Packliste usw für deine Vietnam-Reise.

Bei einer Reisevorbereitung tauchen meist dieselbe Fragen auf. Brauche ich ein Visum? Welche Kreditkarte funktioniert vor Ort? Sind Impfungen notwendig? Kann ich mit meinem Führerschein einen Roller mieten? Und welche SIM-Karte lohnt sich überhaupt? Obwohl Vietnam grundsätzlich unkompliziert zu bereisen ist, gibt es einige Dinge, die du unbedingt vor deiner Abreise wissen solltest. Bei Visa-Regelungen und Einreisebestimmungen ändern sich Vorschriften nämlich regelmäßig und sind auch nicht an jedem Flughafen gleich. Niemand möchte am Flughafen feststellen, dass ein Dokument fehlt oder vor Ort hohe Gebühren zahlen. In diesem Artikel findest du deshalb alle wichtigen Informationen für deine Vietnam Reisevorbereitung 2026 auf einen Blick. Von der besten Reisezeit über Visa und Impfungen bis hin zu Kreditkarten und Führerschein. 

Die beste Reisezeit für Vietnam

Vietnam erstreckt sich über mehr als 1.600 Kilometer von Nord nach Süd und umfasst dadurch mehrere Klimazonen. Wenn du eine Rundreise durch das ganze Land planst, sind die Monate Februar bis April oft die beste Zeit. In dieser Zeit erwarten dich an den meisten Orten angenehme Temperaturen und vergleichsweise wenig Regen.

Ansonsten hängst die beste Reisezeit immer davon ab, welche Regionen du besuchen möchtest und welche Art von Reise du planst.

Nordvietnam

Nordvietnam rund um Hanoi, Sapa, Ninh Binh und die berühmte Halong-Bucht erlebt vier Jahreszeiten. Von Oktober bis April herrschen meist die besten Bedingungen für Reisen. Die Temperaturen sind angenehm und die Luft wirkt deutlich frischer als während der schwülen Sommermonate. Besonders beliebt sind die Monate Oktober und November, wenn die Reisfelder in den Bergregionen rund um Sapa in grün Farben erstrahlen. Im Dezember und Januar kann es dagegen sogar sehr kühl werden. In den Bergen sinken die Temperaturen teilweise sogar in den einstelligen Bereich.

Zentralvietnam

Da Nang, Hoi An und Hue zeigen sich klimatisch wieder ganz anders. Hier gelten die Monate Februar bis August als beste Reisezeit. Dann erwarten dich sonnige Tage, warme Temperaturen und ideale Bedingungen für Strandbesuche. Zwischen September und Dezember kommt es dagegen regelmäßig zu starken Regenfällen und gelegentlich auch zu Überschwemmungen. Gerade in den historischen Altstädten können heftige Regenfälle die Reisepläne kurzfristig verändern.

Südvietnam

Im Süden Vietnams rund um Ho-Chi-Minh-Stadt, das Mekong-Delta und die Insel Phu Quoc herrscht tropisches Klima. Die Trockenzeit von Dezember bis April gilt als angenehmste Reisezeit. Die Temperaturen bewegen sich meist zwischen 28 und 34 Grad und Regen fällt deutlich seltener. Von Mai bis November beginnt die Regenzeit. Viele Reisende schrecken davor zunächst zurück, allerdings oft zu Unrecht. Häufig regnet es nur für eine oder zwei Stunden am Nachmittag, bevor wieder die Sonne scheint. Dafür sind Unterkünfte oft günstiger und beliebte Sehenswürdigkeiten weniger überlaufen.

Brauche ich ein Visum für Vietnam

Gerade beim Thema Visum und Einreise für Vietnam wird es schnell unübersichtlich.

Der visafreie Aufenthalt für Deutsche liegt bei 45 Tagen und gilt ausschließlich für touristische Zwecke. Für alle, die länger bleiben wollen oder keinen Anspruch auf visafreien Eintritt haben, ist das E-Visum die wichtigste Option. Dieses kann 🔗 online beantragt werden. Die Standardgültigkeit liegt aktuell bei bis zu 90 Tagen, je nach Antrag entweder für einmalige oder mehrfache Einreise. 

Aber: Die Einreise mit E-Visum ist nur über 13 Flughäfen und nicht an jedem Land- und Seeübergang möglich. Glücklicherweise können auch 🔗 andere Visa-Arten beantragt werden.

Ein ganz wichtiger Punkt ist, dass nicht jeder Flughafen in Vietnam dieselben Einreisebestimmungen hat. Zum Beispiel hat der Tan Son Nhat Airport in Ho-Chi-Minh-City digitale Pre-Arrival-Systeme eingeführt. Dort müssen viele Reisende inzwischen vorab ein Online-Ankunftsformular ausfüllen oder einen QR-Code bereithalten, der bei der Immigration gescannt werden kann. An anderen Flughäfen wie Da Nang oder Hanoi ist dieses System teilweise noch nicht verpflichtend.

Mehr Infos findest du auf der 🔗 Webseite des Auswärtigen Amt.

Impfungen & Co für Vietnam

Impfungen

Für die Einreise nach Vietnam sind normalerweise keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben, Das bedeutet, du kannst grundsätzlich einreisen, ohne ein Impfheft vorzeigen zu müssen, solange du nicht aus einem Gelbfiebergebiet anreist. Aber Standardimpfungen sollten natürlich immer aufgefrischt werden und folgenden zusätzliche Impfungen werden empfohlen:

  • Tetanus, Diphterie und Polio: Diese Impfungen solltest du alle 10 Jahre auffrischen lassen.
  • Hepatitis A steht fast immer ganz oben auf der Liste, weil sie über kontaminierte Lebensmittel oder Wasser übertragen werden kann.
  • Typhus: Diese Krankheit wird über verunreinigtes Wasser und Lebensmitteln übertragen.
  • Tollwut: Wenn du dich viel in der Natur aufhältst oder mit Tieren in Kontakt kommst, solltest du dich gegen Tollwut impfen lassen.
  • Japanische Encephalitis: Eine Entzündung von Gehirn und Gehirnhäuten, die durch überwiegend nachtaktive Stechmücken übertragen wird.

Dengue Fieber

Krankheiten wie Dengue-Fieber kommen in Vietnam immer wieder vor, teilweise regional unterschiedlich stark. Es gibt keine Standardimpfung, die für alle Reisenden empfohlen wird, deshalb ist hier Prävention entscheidend: lange Kleidung in der Dämmerung, 🔗 Mückenspray mit DEET oder Icaridin und Unterkünfte mit Moskitonetzen oder Klimaanlage. Gerade in der Regenzeit steigt das Risiko deutlich. Auch Chikungunya-Fieber kommt in Vietnam vor, spielt aber im Vergleich zu Dengue-Fieber bisher eine deutlich kleinere Rolle.

Malaria

Malaria spielt in Vietnam heutzutage eine deutlich kleinere Rolle als noch vor einigen Jahren, ist aber nicht komplett verschwunden. In den großen Städten wie Hanoi, Ho-Chi-Minh-Stadt, Da Nang, Hue oder Hoi An besteht praktisch kein relevantes Malariarisiko. Gleiches gilt für die meisten touristischen Küstenregionen und viele beliebte Reiseziele wie die Halong-Bucht oder Ninh Binh. Wer sich hauptsächlich auf den üblichen Backpacker- oder Rundreise-Routen bewegt, benötigt normalerweise keine vorbeugende Malaria-Medikation.

Brauche ich eine Auslandskrankenversicherung in Vietnam?

Auch wenn niemand gerne darüber nachdenkt, krank zu werden oder einen Unfall zu haben, eine gute Auslandskrankenversicherung gibt dir die Sicherheit, dass du im Notfall die medizinische Hilfe bekommst, ohne gleichzeitig Angst vor hohen Rechnungen haben zu müssen. Zum Glück sind Auslandskrankenversicherungen meist überraschend günstig. Wirf dabei einen Blick auf die maximale Reisedauer. Viele günstige Jahresversicherungen gelten beispielsweise nur für Reisen von bis zu 42 oder 56 Tagen am Stück. Wer mehrere Monate durch Vietnam und Südostasien reisen möchte, benötigt häufig einen speziellen Langzeit-Tarif. Mehr Infos findest du in meinen 🔗 Blogartikel über Auslandskrankenversicherungen.

Die besten Auslandskrankenversicherungen im Überblick

Geld, Währung & Kreditkarte in Vietnam

Die offizielle Währung in Vietnam ist der Vietnamesische Dong (VND). Wer zum ersten Mal die Geldscheine in der Hand hält, erschrickt oft über die vielen Nullen. Umgerechnet entspricht 1 € ca 30.600 VND. 

Spätestens wenn du am Geldautomaten Bargeld abheben, einen Inlandsflug buchen oder ein Hotel reservieren möchtest, wird eine funktionierende Kreditkarte unverzichtbar. Gleichzeitig kann die falsche Karte unterwegs unnötige Gebühren verursachen, die sich über mehrere Wochen oder Monate schnell summieren. Die gute Nachricht: Geldautomaten findest du in Vietnam nahezu überall. Viele vietnamesische Banken verlangen eigene Automatengebühren für Auszahlungen. Genau deshalb lohnt es sich, vor der Reise eine Kreditkarte auszuwählen, die weltweit kostenloses oder zumindest günstiges Bezahlen und Abheben ermöglicht.

Tipp: Reise niemals nur mit einer einzigen Karte. Karten können verloren gehen, gesperrt werden oder vom Automaten eingezogen werden.

Viele Bezahlterminals bieten mittlerweile die sogenannte dynamische Währungsumrechnung an. Dabei wirst du gefragt, ob du den Betrag in Euro oder in Vietnamesischen Dong bezahlen möchtest. Auch wenn die Zahlung in Euro zunächst vertrauter wirkt, ist die Abrechnung in der lokalen Währung fast immer die bessere Wahl. Die Umrechnungskurse der Automatenbetreiber fallen häufig deutlich schlechter aus als die deiner Bank.

Die besten Reisekreditkarten und warum du eine brauchst

Internationaler Führerschein

Für Roller und Motorräder mit maximal 50 cm³ Hubraum ist in Vietnam grundsätzlich kein Führerschein erforderlich. Das gilt auch für ausländische Touristen.

Ansonsten gilt: Für Reisende aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz reicht der normale nationale Führerschein allein nicht aus. Wer in Vietnam ein Motorrad oder einen Roller fahren möchte, sollte zusätzlich einen internationalen Führerschein mitführen. Wichtig dabei: Der internationale Führerschein ist kein eigenständiges Dokument, sondern nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein gültig. Du musst also immer beide Dokumente dabeihaben.

Übrigens, wenn du bisher wenig oder gar keine Erfahrung auf dem Roller gesammelt hast, solltest du dir gut überlegen, ob Vietnam der richtige Ort für die ersten Fahrversuche ist. Tausende Roller, dichter Verkehr, spontane Spurwechsel und ein Verkehrsfluss, der erstmal chaotisch wirkt. Aber auch ohne Führerschein kommst du mit einem Grab Fahrer günstig von A nach B.

E-Sim für Vietnam

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Eine besonders unkomplizierte Lösung für mobiles Internet in Vietnam ist eine eSIM von 🔗 Yesim. Du musst nach deiner Ankunft nicht erst einen Mobilfunkshop suchen, keine physische SIM-Karte wechseln und hast sofort nach der Landung Zugriff aufs Internet.

Nach dem Kauf erhältst du einen QR-Code, den du einfach auf deinem Smartphone scannst. Anschließend wird die eSIM installiert und kann zum gewünschten Zeitpunkt aktiviert werden.

Deine normale Sim-Karte kann im Gerät bleiben. Dadurch behältst du deine Telefonnummer, während die eSIM gleichzeitig die mobile Datenverbindung in Vietnam übernimmt. In Vietnam arbeitet Yesim mit lokalen Mobilfunknetzen zusammen, sodass du in den meisten touristischen Regionen eine zuverlässige Verbindung erhältst.

Was gibt es sonst noch zu wissen?

  • Einer der größten Kulturschocks für viele Reisende ist die Lautstärke. Gehupt wird in Vietnam ständig.
  • Die erste Straßenüberquerung in Hanoi oder Ho-Chi-Minh-Stadt kostet viele Reisende Überwindung. Tausende Roller scheinen aus allen Richtungen zu kommen. Das Geheimnis lautet: ruhig und gleichmäßig gehen. Nicht plötzlich stehen bleiben, nicht zurückspringen und nicht hektisch werden. Die Fahrer kalkulieren deine Bewegung mit ein und fahren um dich herum.
  • Vietnam besitzt eine der besten Küchen Asiens. Viele der besten Gerichte findest du an kleinen Straßenständen. Beobachte einfach, wo viele Einheimische essen.
  • Vietnam gehört zu den größten Kaffeeproduzenten der Welt. Der vietnamesische Kaffee unterscheidet sich deutlich von dem, was viele aus Europa kennen. Besonders bekannt ist der süße Cà Phê Sữa Đá, ein Eiskaffee mit gesüßter Kondensmilch. Wer Kaffee mag, sollte sich durch die verschiedenen Varianten probieren.
  • Vietnam nutzt überwiegend 220 Volt. Viele Steckdosen akzeptieren sowohl europäische Stecker vom Typ C als auch Typ F. Dennoch kann ein kleiner 🔗 Universaladapter praktisch sein, besonders in älteren Unterkünften.
  • Millionär wirst du in Vietnam schneller als gedacht. Eine Restaurantrechnung von 120.000 Dong oder eine Hotelbuchung für mehrere Millionen Dong klingt zunächst verrückt. Nach ein paar Tagen gewöhnt man sich daran.
  • Beim Essen gilt wie überall in Südostasien: Schau, wo die Einheimischen essen gehen und trinke kein Leitungswasser.

Hast du Fragen zur Reisevorbereitung für die Philippinen, eigene Tipps oder Erfahrungen, die du teilen möchtest? Schreib mir gerne in die Kommentare, ich freue mich über jeden einzelnen Austausch.

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